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Quelle · Stadt Zürich

Brunnenguide Kreis 1

Ausgewählte Brunnen aus dem offiziellen Brunnenguide der Stadt Zürich, Altstadt.

27 BrunnenZur Publikation
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Peterhofstatt

Peterhofstatt

Bereits 1538 ist ein Brunnen auf der Peterhofstatt erwähnt. Im Zusammenhang mit der Renovation der Kirche St. Peter wurde auch ein neuer Brunnen geplant. 1974 erhielt die Bildhauerin Charlotte GermannJahn den Auftrag dazu. Die Gestaltung ist ein Produkt künstlerischer Phantasie mit Bezug zur Umgebung.

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Amazonenbrunnen

Rennweg/Strehlgasse

Er wurde vermutlich 1430 in Betrieb genommen. Auf Murers Stadtplan besitzt der Amazonenbrunnen bereits 1576 eine Figur, deren Motiv aber nicht genau erkennbar ist. Bemerkenswert ist, dass der Amazonenbrunnen erstmals nicht nur der profanen Nutzung diente, sondern zugleich als öffentliches Kunstwerk betrachtet wurde.

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Lindenhofbrunnen

Lindenhof

Der Brunnen auf dem Lindenhof hat eine bewegte Geschichte. Er wurde im Jahr 1667 im Zusammenhang mit der Pumpanlage an der Limmat und dem an der Mauer stehenden Reservoirhäuschen gebaut. Auf der Brunnensäule stand eine repräsentative Löwenfigur mit Wappenschild. Der Brunnen wechselte mehrmals den Standort. Zudem wurde 1730 das Becken vergrössert. 1754 erhielt der Brunnen aus dem Erbe des Zunftmeisters Fussli zwei «Fratzen-Gsicht» mit neuen Brunnenröhren. Beides hielt jedoch nicht lange, da das Geschenk von «Nachtbuben» zerschlagen wurde. Vermutlich verschwand in demselben Jahr die Löwenfigur auf unerklärliche Art und Weise. Auch der 1868 auf den Brunnen gesetzte Löwe ist nicht mehr erhalten. Der heutige Brunnen wurde 1912 gebaut. Die Brunnenfigur besteht aus einer geharnischten Frauengestalt. Sie erinnert an die Legende der tapferen Zürcherinnen, die 1292 in Kampfmontur das Heer von Herzog Albrecht von Österreich abschreckten, als dieses der Stadteroberung schon beängstigend nahe war. Die Frauengestalt wurde vom Künstler Gustav Siber geschaffen.

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Winzerbrunnen

Weinplatz

Von 1630 bis 1674 diente der Weinplatz dem Handel mit einheimischen Weinen. Zur Erinnerung an diese Zeit befindet sich unter einem Baldachin ein in Bronze gegossenes Weinbauer-Figürchen. Mit einer Weintanse auf dem Rücken schreitet es in den Platz hinaus. Als Tafelaufsätze schmückten sie seinerzeit festliche Zunftmähler. Der Entwurf zu dieser Arbeit stammt vom Oberösterreicher Johann Regl. Der Winzerbrunnen stellt sozusagen einen Klon dar: In Bruck an der Mur in der Steiermark steht ein bis ins kleinste Detail übereinstimmender Brunnen. Allerdings wurde dieser bereits 1626 geschaffen, der Zürcher Brunnen entstand erst 1908. Geschaffen wurde der Bruckner Brunnen durch einen Schmiedemeister namens Prasser. Dass er nicht nur ein hervorragender Handwerker war, sondern auch Witz hatte, zeigt folgende Inschrift: «Ich, Hans Prasser, trink lieber Wein als Wasser. Tränk ich das Wasser so gern wie den Wein, könnt ich ein reicher Prasser sein.» Beim Zürcher Brunnen steht jedoch nichts dergleichen.

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Fischmarkt-/Samsonbrunnen

Limmatquai 48/Rüdenplatz

Wahrzeichen des Fischmarktes in Zürich war im 16. Jahrhundert ein besonders repräsentativer Brunnen. Im Wassertrog lagen jeweils die Fischkasten eingetaucht. Für die Pflege des Brunnens und dessen Reinigung nach Marktschluss kam in der Regel die Fischerzunft auf. Die Skulptur stellt den biblischen Samson dar.

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Abteibrunnen

Stadthausquai 17

2016 wurde dem Anliegen der «Gesellschaft zu Fraumünster» entsprochen. Der bis dahin namenlose Brunnen heisst nun «Abteibrunnen». In Absprache mit Stadtrat und dem Amt für Städtebau (Archäologie) kann der «Abteibrunnen» zur Erinnerung an die ehemalige Fraumünsterabtei beitragen. Die Nummer bleibt bestehen. Die Umbenennung wurde in der Brunnenakte festgehalten. Eine örtliche Wasserzufuhr mit hölzernen Tüchel-Leitungen ist aus dem 17. Jahrhundert bekannt, die sich damals etwa einen Meter unter dem heutigen Niveau befand. Das Erstellungsjahr des Brunnens im äusseren Hof des Fraumünsters ist auf 1742 datiert. Mit dem Bau des Stadthauses (1899–1901) entstand der heutige Kreuzgang. Von 1900-1970 stand der Brunnen im Hof des Stadthauses. Bis zur Wiedererrichtung war er im Seewasserwerk Moos eingelagert. Die Wiederaufstellung am heutigen Standort erfolgte 1984. Der spätbarocke Brunnenstock wurde 1970/75 nach alter verwitterter Vorlage kopiert. Die drei Wappen erinnern an die Abteiverwaltung. Der Brunnentrog aus Muschelkalkstein ist original erhalten.

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Junobrunnen

Züghusplatz

Juno, Gattin des Jupiters und Göttin der Ehe und der Familie, wurde von den Römern jeweils am 14. Februar geehrt. Der Valentinstag wird auf diesen Brauch zurückgeführt. Der Junobrunnen stammt aus dem Jahr 1872. 1995 erneuerte der Zürcher Bildhauer Romano Fenaroli die Figur und der Bildhauer Horst Bohnet die Brunnensäule.

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Zentralhofbrunnen

Zentralhof

Der einstmalige Posthof (heute Zentralhof) bildete in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Zentrum des ostschweizerischen Postkutschenverkehrs. 1877 wurde die einstige Pferdetränke durch einen mächtigen gusseisernen Brunnen ersetzt. Ein ähnliches, nur wenige Jahre älteres Beispiel der damaligen Giessereikunst steht beim Bahnhof Stadelhofen. 1986 wurde der Brunnen einer gründlichen Verjüngungskur unterzogen. Mit seinen vier wasserspeienden Flügellöwen bildet der Brunnen heute eine stille Oase in Zürichs hektisch-belebtem Zentrum. Der Brunnen ist insbesondere im Winter ein beliebtes Fotomotiv, dann, wenn die drei Flügellöwen, die drei Putten samt Musikinstrumenten und Delfin sowie die palmettenverzierten Brunnenschalen von einer dicken Eisschicht überzogen sind.

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Geiserbrunnen

Fraumünsterstrasse/Stadthausquai

Der Winzerbrunnen auf dem Weinplatz und der Geiserbrunnen beim Bürkliplatz haben auf den ersten Blick keinerlei Gemeinsamkeiten. Es bestehen allerdings durchaus Anknüpfungspunkte: Der Erschaffer des Winzerbrunnens, Johann Regl, war ein enger Freund des Stadtbaumeisters Arnold Geiser (1844–1909). Beide wurden später nebeneinander bestattet. Bei seinem Tod hinterliess Geiser ein Legat «für ein Denkmal zur Verschönerung der Stadt». Die Stadt schrieb darauf unter den Zürcher Künstlern einen Wettbewerb aus. Der Sieger, Jakob Brüllmann, war erstaunlicherweise kein Zürcher, sondern Bürger von Weinfelden und dazu noch in Stuttgart wohnhaft. Brüllmann arbeitete im Monumentalstil und erhielt wohl deshalb nach dem Ersten Weltkrieg viele Aufträge für deutsche Kriegerdenkmäler. Der Unterbau für die wuchtige Plastik wurde vom Architekten Jean Freytag entworfen. Am 20. Oktober 1911 wurde die Gesamtanlage als «Stierbändigerbrunnen» der Öffentlichkeit übergeben.

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Hechtplatzbrunnen

Hechtplatz

Der Hechtplatz war einst eine kleine Limmatbucht, wo sich bereits 1413 ein einfacher Holztrog befand. Der heutige Brunnen entstand 1760. Auf dem korinthischen Kapitell steht ein Jüngling, der seinen an Land gezogenen Hecht zufrieden betrachtet. Der Münchner Bildhauer Philipp Widmer hat ihn vermutlich ebenfalls 1760 geschaffen.

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Kleiner Brunnen mit Möwe

Bellevueplatz / Quaibrücke

Die von Bildhauer Otto Münch (u.a. Schöpfer der bronzenen Grossmünstertüren) im Jahr 1938 modellierte Möwe fiel bereits zweimal Vandalen zum Opfer. Beim zweiten Mal in den siebziger Jahren blieb sie verschwunden, sodass eine neue geschaffen werden musste. Das neue Werk wurde zum Jahrtausendwechsel montiert.

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Fontäne Stadelhofen

Stadelhofer-Platz

In den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde im Gebiet des heutigen Stadelhoferplatzes die alte Hafenanlage zugeschüttet. Zur gleichen Zeit begann man, eine Wasserversorgung für die ganze Stadt aufzubauen und die Erstellung von öffentlichen Brunnen zu fördern. Der Brunnen am Stadelhoferplatz wurde 1869 in Betrieb genommen. 1976 sanierte die Stadt die gesamte Anlage. Die Beleuchtung besteht seit 1979. Seinen ganz besonderen Reiz entfaltet der Stadelhoferbrunnen im Winter, wenn aus Gusseisen Gusseis wird. Oder wie eine Berner Besucherin einmal gesagt haben soll: «Ein Wintermärchen. Selbst bei dieser Kälte wird einem richtig warm ums Herz.»

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Waldmannbrunnen

Rämistrasse/Waldmannstrasse

1935 schuf der Innerschweizer Eduard Zimmermann die Brunnenanlage. Der bekannte Kunsthistoriker Professor Peter Meyer schrieb zu diesem Werk: «Die beiden Figuren haben etwas Stilles, Sympathisches, und man ist dankbar dafür, dass das Wasser einmal frei aus einer Schale herabfliessen darf.»

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Klausbrunnen

Neustadtgasse 4/Frankengasse

Die BewohnerInnen im Neustadtquartier beantragten 1588 einen Brunnen, wofür ihnen der Rat Geld zusprach. Wie der Brunnen aussah, ist unbekannt. Bei der Renovation 1754 /55 erhielt er einen sechsseitigen Trog aus Würenloser Kalkstein. Das alte Kapitell, vermutlich aus dem Jahr 1591, fand wieder Verwendung. Der bekannte Bildhauer Arnold Hühnerwadel erhielt den Auftrag, eine passende Figur für den Neustadtbrunnen zu schaffen: 1910 präsentierte er die Nikolausoder Samichlausfigur. Der kahlköpfige Klaus mit langem Bart ist in Fell gehülllt. Mit der Fitze will er drei böse Buben, die sich heftig wehren, in einen Sack stecken.

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Manessebrunnen

Hirschengraben/Obere und Untere Zäune

Der Brunnen stammt aus dem Jahr 1931. Zur Erinnerung an das Rittergeschlecht der Manesse enthält der Brunnen die Skulptur eines sich aufbäumenden Pferdes. Der Granitblock stammt aus den Steinbrüchen von Bodio. Nach einem Modell von Arnold Hünerwadel hat der Bildhauer Johann Rigendinger den Granit behauen.

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Jupiterbrunnen

Neumarkt/Spiegelgasse

Der Jupiterbrunnen heisst heute Nikebrunnen. Um 1750 wurde die Götterstatue des Jupiters geschaffen. Im Jahr 1987 wurde die Statue durch einen nächtlichen Sprengstoffanschlag zerstört. Die Bildhauerin Barbara Roth schaffte mit «l’étranger» eine neue Figur – und so wurde aus dem Gott Jupiter die Göttin Nike.

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Napfbrunnen

Napfgasse/Spiegelgasse

Seit 1576 stand der Brunnen über 300 Jahre lang direkt vor dem mittelalterlichen Brunnenturm am Napfplatz. Der Ort war ein bedeutender Altstadtplatz. 1876 wurde er etwas verschoben, die Säule samt Standbild entfernt und das alte Becken durch ein Marmorbett ersetzt. Die heutige Brunnenfigur stammt aus dem Jahr 1937.

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Stüssibrunnen

Stüssihofstatt

Der vermutlich 1575 errichtete Stüssibrunnen nimmt unter den zahlreichen alten Brunnen eine Sonderstellung ein: Als einziger Zürcher Brunnen ist er mehrfarbig. Ob die Figur tatsächlich den Rudolf Stüssi zeigt, der hier an der Hofstatt gewohnt und 1443 sein Leben im Alten Zürichkrieg verloren hat, ist ungewiss. Die Bezeichnung Stüssibrunnen taucht erst in jüngeren Akten auf. Doch für eine Darstellung des einstigen Bürgermeisters spricht die Art der geharnischten Figur. Mit dem wallenden Federbusch verkörpert sie nicht irgendeinen alten Krieger oder Bannerträger, sondern einen echten Ritter. Sehr porträthaft wirkt überdies die stolze Gestalt, und das Gesicht trägt ungewöhnlich individuelle Züge. Durch Gottfried Kellers «Grünen Heinrich», wo Keller das Rauschen der nahen Limmat und das Plätschern des Brunnens schildert, gelangte der Stüssibrunnen in die Weltliteratur.

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Froschauerbrunnen

Predigerplatz

Im Jahr 1551 kaufte der Buchdrucker Christoffel Froschauer das ehemalige Frauenklösterchen St. Verena an der Kleinen Brunngasse, an deren Ende der kleine Züblibrunnen stand. Er liess zur Bekrönung des Brunnens von einem Steinmetz sein Druckerzeichen meisseln: einen riesigen Frosch, auf dem ein Junge mit einem Fähnchen reitet.

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Berlinerbrunnen

Bahnhofbrücke/Bahnhofquai

Dieser Brunnen wurde Zürich im Jahr 1987 von der Stadt Berlin geschenkt. Der erste Berliner Trinkbrunnen wurde auf dem Kurfürstendamm aufgestellt. Auf den Säulenabschnitten sind Reliefs zu sehen, die den Weg des Trinkwassers vom Grundwasser bis zum Wasserstrahl des Brunnens zeigen.

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Platzspitzbrunnen

Platzpromenade, Drahtschmidli

Die Platzpromenade, jenes einst grosse grüne Dreieck zwischen der Limmat, der Sihl und der mittelalterlichen Stadtmauer, war nicht nur Zürichs offizieller Schützenund Exerzierplatz. Im unteren, baumbestandenen Abschnitt trafen sich im 18. Jahrhundert auch Gelehrte, Dichter und Maler mit ihren Jüngern – wie im alten Athen – zu philosophischen Gesprächen und ausgedehnten Spaziergängen. 1955 enstand das grosse, flache Ovalbekken mit den drei Sprudeln, welche die bewegte und bewegende Gruppe «Wirbel» aus Castione-Granit umrauschen. Der Tanz der beiden als Nixen bezeichneten Najaden ist ein Werk des Winterthurers Robert Lienhard, der hier unter dem Einfluss von Remo Rossi mit seiner abstrahierenden Formenwelt begann. Die beiden Figuren stellen ausserdem den Zusammenfluss der Sihl und der Limmat dar.

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Alfred-Escher-Brunnen

Bahnhofplatz

Alfred Escher und Gottfried Keller sind im gleichen Jahr und in nächster Nachbarschaft geboren. Keller verdankt Escher einiges, nicht zuletzt seine Stellung als Staatsschreiber. Alfred Escher, Schöpfer der Gotthardbahn und Begründer der ETH, starb 1882, kurz nach Eröffnung der Bahn. Politische Gegnerschaft und das Defizit des Gotthardtunnels hatten ihn seine Stellung als Nationalrat gekostet. Die Wahl zum Bundesrat hatte er von sich aus abgelehnt. Am 13. Mai 1884 erschien in der «Neuen Zürcher Zeitung» ganz überraschend der Aufruf für ein AlfredEscher- Denkmal, dessen Verfasser vermutlich Gottfried Keller war. Mit der Ausführung wurde der Solothurner Richard Kissling beauftragt, von dem auch das Telldenkmal in Altdorf stammt. Er verband das Escher-Denkmal mit einem bereits auf dem Bahnhofplatz sprudelnden Springbrunnen. Escher wird im Gehrock als erhabene Gestalt dargestellt; unter ihm halten zwei nackte Knaben die wasserspeienden Drachen an Ketten. Die Enthüllung fand am 23. Juni 1889 statt.

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Felix und Regulabrunnen

Lindenhofstrasse/Werdmühlestrasse

Den Märtyern Felix und Regula sind in Zürich schon früh künstlerische Ehren erwiesen worden. Ein Brunnendenkmal haben die drei Stadtheiligen Felix, Regula und ihr Diener an einer Eckwand des städtischen Amtshauses III erhalten. Julius Schwyzer schuf das Hochrelief der drei Heiligen. Sodbrunnen Der 36 Meter tiefe Sodbrunnen an der Predigergasse 15 im Untergeschoss eines Geschäftes ist öffentlich zugänglich. Auch Schöpf- oder Ziehbrunnen genannt, waren solche Einrichtungen während des Mittelalters wichtige Wasserlieferanten.

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Pariserbrunnen

Bahnhofstrasse/Usteriestrasse bei Pestalozzianlage

Gussbrunnen aus Paris (Modell 1870) mit moosgrünem Anstrich: Der originale Normbrunnen wurde erstmals als Auftakt eines Weltkongresses der Wasserfachleute aufgestellt. Die vier Nymphen verkörpern Einfachheit, Güte, Nüchternheit und Nächstenliebe. Der Brunnen symbolisiert die gute internationale Zusammenarbeit für sauberes Trinkwasser. Der 1978 aufgestellte und mehrmals aufgefrischte Gussbrunnen wurde Ende 2015 umgefahren und musste in Folge seines irreparablen Zustandes mit einem nachgegossen Modell ersetzt werden. Seit Sommer 2016 vervollständigt er wieder das «Brunnenbild» an der Bahnhofstrasse.

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Brunnenwibli

Lintheschergasse, Uraniastrasse

Die Einweihung des «Brunnenwibli» fand im Jahr 1986 statt. Sein Schöpfer, der Bildhauer Peter Meister, liess sich für seine Kreation einen barocken weiblichen Unterleib einfallen, aus dem ein feiner Wasserstrahl nach oben sprudelt. Das marmorne Kunstwerk war lange Zeit Gegenstand von heftigen Kontroversen.

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Herkulesbrunnen

Bahnhofstrasse/Rennweg

Der Herkulesbrunnen ist 1566 erstmals geschichtlich erwähnt. Er steht seit 1885 im Bereich Bahnhofstrasse / Rennweg. Von architektonischem Interesse ist, dass der Brunnen statt der in der Schweiz fast durchwegs üblichen Balustersäule einen mit Blattwerk profilierten Pfeiler aufweist. Der Pfeiler wurde aus Sandstein aus Barzago gefertigt.

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Augustinerbrunnen

Münzplatz

1577 wird der Brunnen als «Augustinersod» bezeichnet, was auf einen Schachtbrunnen schliessen lässt. 1586 wurde das rechteckige Holzbecken durch eine Ausführung in Stein ersetzt. Kurz darauf schuf der Bildhauer Johannes Tub die Renaissancesäule. Bei der Renovation 1761 wurde die Brunnenfigur ersetzt.

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