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Brunnenguide Kreis 2
Ausgewählte Brunnen aus dem offiziellen Brunnenguide der Stadt Zürich, Enge, Leimbach und Wollishofen.
1
Katzenbrünneli
Leimbachstrasse/Wegackerstrasse
Das Leimbacher Brünneli oberhalb des Bahnhofes Leimbach wurde 1916 vom Quartierverein Leimbach und vom Verschönerungsverein Zürich lanciert und 1941 an die Stadt Zürich abgetreten. Bildhauer A. Schuhmacher aus Zürich 6 hat die Komposition geschaffen. Die Bronzekatze wurde 1941 durch den Kunstgiesser Karl Stutz erneuert.
Text aus: Stadt Zürich
2
Brunnen bei Aussichtskanzel
Entlisberg-/Lochenweg
Im Zusammenhang mit der landschaftspflegerischen Begleitplanung der Tunnelüberdeckung Entlisberg beim Bau der Westumfahrung (Nationalstrasse 4 /20) wurde 2006 eine neue Brunnenanlage realisiert. Die städtische Brunnenkommission hiess das Projekt Entlisberg- / Lochenweg auf der Aussichtskanzel mit Eichen, Brunnen und Blick über die Kleingärten bis in die Alpen gut. Die Arbeiten wurden durch asp Landschaftsarchitekten AG und durch Basler&Hofmann ausgeführt. Übrigens: Die Aufgaben der 2009 aufgelösten städtischen Brunnenkommission übernehmen heute die Stadtingenieure im Rahmen ihrer Projekte.
Text aus: Stadt Zürich
3
Trinkbrunnen Moos
Albisstrasse 169, 171
1994 wurde der Trinkbrunnen am Zwängiweg beim Eingang zum Seewasserwerk Moos eingeweiht. Architekt Ernst Gisel liess diesen Brunnen aus Marmor (Castione dunkel) mit einem Einlauf aus Bronze, als Ersatz für den alten Brunnen aus Lecabeton errichten. Die Platzgestaltung führte eine Gartenbaufirma aus.
Text aus: Stadt Zürich
4
Fischlis Brunnenanlage
Ostbühlstrasse/Nidelbadstrasse
Die Flachdacharchitektur der Genossenschaftlichen Siedlung Neubühl am Rande Wollishofens erhielt in den 30er Jahren viel Aufmerksamkeit. So erstaunt es wenig, dass heute an der Ostbühlstrasse / Nidelbadstrasse auch noch Fischlis Brunnen steht. Der Architekt, Maler und Bildhauer Hans Fischli aus Meilen, erstellte die Brunnenanlage 1987, nur zwei Jahre vor seinem Tode. Damit bewies er seine alte Liebe zur Siedlung Neubühl, die er als junger Mann ebenfalls bewohnt hatte. Die drei Grazien aus Bronze zieren die Anlage aus dem Naturstein Collombey rouge, auch als Verrucano bekannt. Nach Fischlis Ausführungen stehen die Grazien in der Kunstgeschichte stets als Allegorien der Anmut, der Schönheit und des Frohsinns.
Text aus: Stadt Zürich
5
Obeliskbrunnen
Kilchbergstrasse/Widmerstrasse
Der Quellwasserbrunnen an der Kilchbergstrasse / Widmerstrasse wurde 1904 erstellt. Das Modell Geiser (damaliger Stadtbaumeister) mit Hundetrog besteht aus St.-Triphon-Marmor. Die Obeliskform dieses einfachen Brunnens ist in Wollishofen vielerorts zu sehen. 1966 wurde der Brunnen infolge des Strassenausbaus zurückversetzt.
Text aus: Stadt Zürich
6
Obeliskbrunnen
Kilchbergstrasse/Johannastrasse
Der 1896 an der Kilchbergstrasse/Johannastrasse erstellte Granitbrunnen führt Quellwasser. Das so genannte Modell Enge besteht aus einem kleinen halbrunden Becken mit quadratischem, kugelgekröntem Obelisk. Die Anlage wurde von Carl Julius Schmidt aus Zürich 1 abgetreten.
Text aus: Stadt Zürich
7
Blondatbrunnen
Kilchbergsteig/Kilchbergstrasse
Der französische Künstler Max Blondat schuf diesen Brunnen, der ebenfalls in Düsseldorf, Dijon, Odessa zu finden ist. Ing. Theodor Heuss spendete 1905 diesen Brunnen der Stadt. Seit damals ist die «Märchenbrunnen» oder auch «Jugendbrunnen» genannte Anlage schon mehrmals umgesetzt und 1999 ans Quellwassernetz angeschlossen worden.
Text aus: Stadt Zürich
8
Obeliskbrunnen
Seestrasse 336
Der Obeliskbrunnen Modell Geiser Nähe Seestrasse 275 wurde 1926 erbaut und war zeitweilig im Privatbesitz. Bei der Korrektion der Seestrasse wurde er versetzt. Aufgrund eines Erweiterungsbaues befand sich der Brunnen ab 1986 im Brunnenlager der Wasserversorgung. Die Wiederinbetriebnahme erfolgte im Jahr 1995.
Text aus: Stadt Zürich
9
Brunnen Mythenquai
Mythenquai-Bahnhof Wollishofen
Architekt E. Schäfer und das Bildhaueratelier Schuppisser & Co erstellten 1935 die Brunnenanlage, wobei die lebensgrosse Figur «Mädchen im Wind» vom Künstler Otto Münch aus Zürich geschaffen wurde. Die umgestürzte Figur des Trink- und Zierbrunnens musste 1988 neu gerichtet werden.
Text aus: Stadt Zürich
10
Aquaretum
bei Hafen Enge
Der Springbrunnen beim Hafen Enge wurde 1998 durch eine deutsche Firma im Auftrag der Zürich-Versicherung eingerichtet und abschliessend der Wasserversorgung Zürich über-geben. Das Wasserspiel enthält 16 Unterwasserpumpen und 96 Unterwasserleuchten. Die Fontäne erreicht eine Höhe von 25 Metern.
Text aus: Stadt Zürich
11
Mosaikbrunnen
General Guisan-Quai/Beethovenstrasse
Der Mosaikbrunnen beim General-GuisanQuai / Beethovenstrasse beim Eingang zum Arboretum hiess früher Brunnen am Alpenquai und ist auch unter dem Namen Bluntschlibrunnen bekannt. Er wurde vom gleichnamigen Architekten Bluntschli geschaffen, welcher nebst der Kirche Enge auch viele weitere Brunnenanlagen entwarf. Der 1909 entstandene Monumentalbrunnen ist den Formen der italienischen Frührenaissance angepasst. Augenfällig ist die Rückwand mit Mosaikeinlagen und Kuppeldach. 1959 wurde der Quellwasserbrunnen ans Verteilnetz mit Trinkwasser angeschlossen und 1977 das letzte Mal leicht renoviert.
Text aus: Stadt Zürich
12
Privatbrunnen
Mythenquai nach 2
Innenhof neben Café des Quai Zurich Campus Erstellungsjahr 2021 Konzeption: Architekt Krischanitz ZT GmbH, Wien Steinhauer: Müller Natursteinwerke AG, Neuhaus Material Trog: Bollinger Sandstein Ein 12 Meter langer und 24 Tonnen schwerer, aus einem Stück gefertigtem und mit Ornamente verzierter, Bollinger Sandstein Trog. Vermutlich der grösste Sandsteinbrunnen, der weltweit je aus einem Stück gefertigt worden ist.
Text aus: Stadt Zürich
13
Venedigbrunnen
Lavaterstr./General Wille-Strasse
Zürich und Venedig pflegten im 15. Jahrhundert Handelsbeziehungen. Zu Beginn des Dreissigjährigen Krieges schloss Zürich mit der Republik Venedig ein Soldbündnis und kaufte italienische Waffen. Beide Stadtstaaten wollten die habsburgischen Armeen von den Bündner Pässen fernhalten. Seit 1886 erinnert die frühere Venedigstrasse an die einstige Partnerschaft. Im 18. Jahrhundert fanden sich nahe der Lavaterstrasse 25 einige Textilkaufleute zur Società di San Marco zusammen. Die Gesellschaft bewirtete im 1925 abgebrochenen Weiherschlösschen venezianische Gäste. Anfang Mai 1980 übergab der Landesminister für Fremdenverkehr in der Region Venetien der Stadt Zürich eine Löwenfigur sowie einen Gedenkbrunnen aus istrischem Kalkstein mit dem Wappen der Lagunenstadt zur Erinnerung an die einstige ehrenwerte Zürcher Gesellschaft.
Text aus: Stadt Zürich
14
Tessinerplatzbrunnen
Tessinerplatz
Das 8 Meter lange Becken mit beleuchteten Trinksprudeln hat der Bild-hauer Horst Bohnet entworfen. Der Maggia-Gneis symbolisiert den Alpen- kamm, den 37 Bildhauermeister 2006 in mehr als 1000 Stunden behauen haben. Das Werk ist ein Geschenk des Bildhauer- und Steinmetzmeisterverbandes zu seinem 100-jährigen Bestehen.
Text aus: Stadt Zürich
15
Privater Aqui-Brunnen
Brandschenkestrasse 150
Das Wasser vom ehemaligen Brauer-areal ist heute noch sehr gefragt. Aqui stammt aus Schichten, die rund zehnmal tiefer liegen als die üblichen Grundwasservorkommen in Zürich. Wie kam es dazu? 1866 erwarb Albert Hürlimann-Müller ein Landgut, wo sich das heutige Areal City Süd befindet. 1973 erteilte der Regierungsrat des Kantons Zürich der Brauerei Hürlimann die Konzession für die Nutzung der Wasservorkommen. Darauf wurde in 500 Metern Tiefe Mineralwasser gefördert und 1975 die Mineralwassermarke Aqui lanciert. 1977 wird der erste Aqui-Brunnen eingeweiht. Viele Leute holten sich von nun an ihr Gratiswasser an diesem Brunnen. 1997 nach der Fusion mit Feldschlösschen wird die Brauerei Hürlimann geschlossen und 1999 Aqui vom Markt genommen. Nach der Umnutzung wurde 2004 der neue, versetzte Aqui-Brunnen an der Brandschenkestrasse 150 eingeweiht. Er steht nun neu inmitten des Areals City Süd. Betrieben wird die Anlage von der Real Estate Group. Allerdings läuft das Wasser täglich nur noch zwischen 7 und 22 Uhr aus dem Brunnen, um den Lärm beim «Wasserzapfen» über die Nachtstunden zu verhindern.
Text aus: Stadt Zürich
16
Brauerbrunnen
Brandschenkestrasse 158
1954 errichtete der Bildhauer Emilio Stanzani die Anlage bei der Einfahrt zur Brauerei Hürlimann, nachdem dies eine unentgeltliche Landabtretung möglich gemacht hatte. Schale und Sockel bestehen aus Guntliweider Hartsandstein. Die durch die Brauerei bezahlte Plastik zeigt einen Bierfuhrmann.
Text aus: Stadt Zürich
17
Brunnen bei der Kirche Enge
Bürglistrasse
Die Ausführung einer neuen Quellwasserleitung veranlasste die Kirchenpflege Zürich, um den Bau eines Brunnens an der Bürglistrasse zu ersuchen. Begründet wurde dies mit den vielen Kindern, welche den Unterricht besuchten, und damit, dass in der Nähe keine Trinkgelegenheit vorhanden sei. Zudem beteiligte sich die Kirchgemeinde unter der Bedingung, dass es eine schöne Anlage gebe, mit einem Zustupf an den Erstellungskosten. Die 1906 erstellte, monumentale Brunnenanlage wurde durch den Architekten Prof. Dr. Alfred Friedrich Bluntschli projektiert und anschliessend vom Bildhauer Emil Schneebeli aus Zürich in gelben St.-ImierKalkstein gehauen. 1984 wurde der Brunnen renoviert.
Text aus: Stadt Zürich
18
Die Brunnen im Rieterpark
Gablerstrasse 14
Die Grottenbrunnen sind etwas Spezielles und werden deswegen, obschon sie Privatbrunnen sind, hier kurz erwähnt. Sie sind öffentlich zugänglich und stehen im Rieterpark. Zum Arrangement zählen der kleine Brunnen mit der Wasserträgerin in der Nische und eine Grottenanlage sowie die vier Grottenbrunnen, allesamt 1888 erstellt.
Text aus: Stadt Zürich
19
Zierbrunnen mit Floragöttin
Grütlistrasse/Seestrasse
Der Brunnen wurde 1887 von der ehemaligen Gemeinde Enge an der Ecke See- / Brunaustrasse erstellt. Beim Ausbau der Seestrasse wurde er 1923 an den jetzigen Standort versetzt. Auf dem Granitstock steht die gusseiserne Pomona, die römische Göttin des Obstsegens, welche 1917 und wieder 1937 mit Bronze metallisiert wurde.
Text aus: Stadt Zürich
20
Die Brunnen im Rieterpark
Seestrasse hinter 110
Die Grottenbrunnen sind etwas Spezielles und werden deswegen, obschon sie Privatbrunnen sind, hier kurz erwähnt. Sie sind öffentlich zugänglich und stehen im Rieterpark. Zum Arrangement zählen der kleine Brunnen mit der Wasserträgerin in der Nische und eine Grottenanlage sowie die vier Grottenbrunnen, allesamt 1888 erstellt.
Text aus: Stadt Zürich
21
Die Brunnen im Rieterpark
Seestrasse vor 110
Die Grottenbrunnen sind etwas Spezielles und werden deswegen, obschon sie Privatbrunnen sind, hier kurz erwähnt. Sie sind öffentlich zugänglich und stehen im Rieterpark. Zum Arrangement zählen der kleine Brunnen mit der Wasserträgerin in der Nische und eine Grottenanlage sowie die vier Grottenbrunnen, allesamt 1888 erstellt.
Text aus: Stadt Zürich
22
Dianabrunnen
Steinhaldenplatz
Die Erben Rieter-Bodmer wollten 1911 einen Brunnen errichten. 1926 wurde das Vorhaben mit dem Bauwesen 1 realisiert und damit zugleich eine Landabtretung für den Strassenbau geregelt. Bildhauer E. Zimmermann aus Zollikon erstellte den Brunnen. Die bronzene Standfigur Diana stammt aus der Giesserei Mario Pastori in Genf. Walter Guler, 1927 geboren und heute Mitglied der ortsgeschichtlichen Kommission von Wollishofen, hat sein Atelier für Visuelle Gestaltung an demselben Ort wie sein berühmter Onkel, der Bildhauer Johann Rigendinger (1893–1945), und erinnert sich an seinen Verwandten: An der Mutschellenstrasse 174a bearbeitete Rigendinger ein Leben lang unzählige Steine und schuf daraus nebst Grabsteinen auch verschiedene Brunnenfiguren. Auf die Frage seines damals noch jungen Neffen nach dem Geheimnis seiner Kunst erwiderte Rigendinger: «D Figur isch scho im Stei dinna.» So einfach war es aber auch nicht. Zuerst erstellte der jeweilige Gestalter ein 1:1-Gipsmodell. Dieses wurde anschliessend auf den Stein übertragen und von Rigendinger mit viel Kraft herausgehauen. Zu jener Zeit wurden laufend neue Wettbewerbsarbeiten von der Stadt ausgeschrieben und somit konnte auch so mancher Brunnen von Rigendinger in Stein gehauen werden. Dazu zählen beispielsweise der Junobrunnen und der Samsonbrunnen in der Altstadt sowie der Brunnen an der Rämistrasse mit den zwei überlebensgrossen Frauenfiguren. Grosse Aufmerksamkeit und Publizität erlangte das grosse Pferd des Manessebrunnens. Aufgrund des Modells von Arnold Hünerwadel hat Bildhauer Rigendinger den Granit aus Bodio behauen und den Brunnen im Jahr 1931 fertig gestellt. Der 15Kubikmeter grosse und 22 Tonnen schwere Stein war wohl der gewaltigste Brocken, den die Bahn je durch den Gotthard nach Zürich transportierte. Ein Leben für die Kunst Johann Rigendinger (links im Bild) Gestaltung: vollenweider-grafik.ch
Text aus: Stadt Zürich
23
Rieterplatzbrunnen
Rieterplatz
Der Brunnen wurde 1892 von Herrn F. Rieter-Bodmer erstellt und der Gemeinde Enge übergeben. Der als Quellwasserbrunnen erstellte Granittrog führt heute Wasser aus dem Verteilnetz. Laut Verfügung des Bauamtes 1 von 1914 ist es eine Anlage mit wertvollen Bildhauerarbeiten. Der Brunnen wurde 1945 versetzt und modernisiert.
Text aus: Stadt Zürich
24
Monumentalbrunnen
Kappelistrasse/Bellariastrasse
Während der Jahrhundertwende waren Monumentalbrunnen und das Bauen in Stein sehr beliebt. Entsprechend wichtig war die Materialauswahl für die pompösen Brunnenanlagen. So erstellte 1906 das Duo Architekt Bluntschli und Bildhauer Schneebeli auch den Brunnen an der Kappelistrasse /Bellariastrasse aus St.-Imier-Kalkstein.
Text aus: Stadt Zürich
25
Wandbrunnen
Haumesserstrasse/Seestrasse
In der bergseitigen Stützmauer an der Haumesser-/ Seestrasse liess das Hochbauamt 1926 einen Wandbrunnen mit Relief errichten. Der Abbruch des Quellwasserbrunnens an der Haumesserstrasse / Seestrasse war 2001 zur Errichtung einer Trafostation vorgesehen. Die Anlage konnte jedoch bestehen bleiben.
Text aus: Stadt Zürich
26
Othmar-Schoeck-Brunnen
Bellariastrasse/Mutschellenstrasse
Das Geschenk der «Schweizer Gesellschaft für Rechte an Musikwerken» (Suisa) an die Stadt Zürich ehrt den Komponisten Othmar Schoeck mit einem Präludium in Stein. Architekt Werner Gantenbein und Bildhauer Peter Meister realisierten die Anlage 1969 aus italienischem Marmor anlässlich der Einweihung des Suisa-Neubaues.
Text aus: Stadt Zürich