#168Brunnen an der SchlossgasseSchlossgasse 10/12Im 16. Jahrhundert wurden in Zürich die ersten Brunnenanlagen aus Stein gehauen. So auch der ca. 1764 entstandene Brunnen aus Kalkstein, derText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#175BlumenbrunnenSchimmelstrasse/HallwylstrasseDer Blumenbrunnen aus Muschelkalkstein stand früher auf dem «Schmiedeplatz» in Wiedikon vor dem schönen Riegelbau der alten Schmiede – wahrscheinlich seit 1899. Die Wasserversorgung versetzte wegen der Platzumgestaltung die Anlage 1947 an den heutigen Standort. Dies zulasten verschiedener neuer Brunnenprojekte aus einem allgemeinen Wettbewerb von 1940, die allesamt verworfen wurden. 2010 restaurierte Steinbildhauer Gregor Frehner aus Winterthur die Anlage.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#188Monumentalbrunnen mit StandbildSeebahnstrasse vav. 85Laut einem Vertrag von 1889 zwischen dem Gemeinderat von Wiedikon und der Direktion der Nordostbahn war beim alten Bahnhof Wiedikon ein nie erstellter Brunnen geplant. Später sah das Hochbauamt ursprünglich eine Reiterfigur als Standbild vor, die jedoch auf Ablehnung stiess. Die Bildhauerarbeiten der 1927 aus Mägenwiler Muschelkalkstein gefertigten Anlage erstellte Jul. Schwyzer, der den engeren Wettbewerb zwischen vier Bildhauern gewann.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#193Trinkbrunnen AlbisriederplatzAlbisriederstrasse/BadenerstrasseNachdem dem Antrag der Wasserversorgung an den Bauvorstand II stattgegeben worden war – in Absprache mit dem Stadtbaumeister des Hochbauamtes – konnte 1929 Bildhauer Hans Markwalder die Anlage gestalten. Die Ausführung mit Segheria-Granit erfolgte in Zusammenarbeit mit Bildhauer Luigi Zanini. Dieser erstellte den Trog unter Mitwirkung von G. Clivio, Granitigeschäft. Die Künstler mussten ihre Arbeiten jeweils schnell und zeitgerecht abliefern. In diesem Fall wurde der Vertrag im März ausgestellt und im August bereits ein zweimonatiger Verzug der Lieferung der Plastik schriftlich gemahnt. Mit der Bestellung für den Trog am Albisriederplatz wurden gleichzeitig die Tröge für die Trinkwasserbrunnen an der Alfred-EscherStrasse, der Tramendstation Albisgütli sowie eine Bodenplatte für die Brunnen an der Seefeldstrasse in Auftrag gegeben. Dieser wird im Winter abgestellt. Brunnenguide Alt-Wiedikon, Sihlfeld, Friesenberg Werd, Langstrasse, Hard Gewerbeschule, Escher Wyss Altstetten, Albisrieden Kreise 3, 4, 5, 9Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#196Trinkbrunnen mit KänguruSchweighofstrasse hinter 335In der Spielplatzanlage Friesenberg entstanden 1930 der Trog und das Postament, bestehend aus SegheriaGranit, sowie die Bronzefigur, die ein zum Sprung ansetzendes Känguru zeigt. Hans Markwalder aus Zürich war hierfür Projektverfasser und Bildhauer zugleich. Adjunkt Hippenmeier vom Quartierplanbüro gab zudem die Vorgaben für die Umbildung der endgültigen Gestaltung der Anlage. Dieser Brunnen ans Verteilnetz angeschlossen. Zugleich besteht aber auch ein Anschluss an die Döltschi-Quellwasserleitung. Aus dieser ist zeitweise ein Wasserbezug, durch einen Ejektor nicht auszuschliessen. Dieser wird im Winter abgestellt.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#197Meinrad-Lienert-BrunnenSeebahnstrasse/Meinrad LienertstrasseOtto Münch gestaltete 1931/32 den Brunnen aus Segheria-Granit. Die Erzählfigur ist 1,05 Meter hoch. In der 3,7 Meter hohen Säule sind Sinnsprüche von Meinrad Lienert eingeschlagen. Der Brunnen geht aus einem Brunnenbauprogramm des damaligen Bauwesens II, heute Hochbaudepartement, aus den Jahren 1928/29 hervor. Die Trinkbrunnen sollten zur Verschönerung der Stadt beitragen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#209Zierbrunnen auf der Aegerten (Verteilnetz)Werdstrasse vav. 140Anstelle des früheren, kleinen Brunnens mit Obelisk am östlichen Ende der Grünanlage wurde 1946 der runde Trog mit Sockel und der Mädchenfigur aus Castione-Granit mit zwei Trinksprudeln in der AegertenAnlage erstellt. Bildhauerin war Hedwig Haller-Braus. 1964 wurde der Brunnen an das Verteilnetz angeschlossen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#224FischbrunnenHelvetiaplatzSeit 1906 stand auf dem Helvetiaplatz ein Monumentalbrunnen mit ovaler Schale und der lebensgrossen Bronzefigur «Die Wasserträgerin». 1952 wurde er abgebrochen. Wohin dann die «schöne Wehntalerin mit Kupferkessi» gelangt, ist aus den Brunnenakten nicht ersichtlich. Aus CastioneGranit liess 1953 das Hochbauamt den neuen Brunnen erstellen. Für den Markt auf dem Helvetiaplatz hatte man einen Fischbrunnen konzipiert. Auf dem breiten Rand konnten die Fische geschuppt werden. Das Abwasser mit den Fischabfällen lief über den Kännel in eine unterirdische Kammer. Bei der Platzumgestaltung von 1961 wurde der Brunnen entfernt und 1964, ergänzt mit einem Hundetrog, wieder aufgestellt 1999 wurde er vom Verteilnetz getrennt und ans Quellwasser angeschlossen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#236Zier- und Trinkbrunnen, Mädchen mit TaubeTièchestrasse bei 91aIm vorliegenden Fall bewarb sich Bildhauer Luigi Zanini aus Zürich um die Errichtung eines Brunnens. Als erstprämierter Künstler beim Wettbewerb für kleine und einfache Brunnen war er kein Unbekannter. Die Dimensionen des Troges aus CastioneGranit gehen etwas über das Mass eines einfachen Trinkbrunnens hinaus. Der Bauvorstand, der Strasseninspektor und der Stadtbaumeister befürworteten das Projekt trotzdem und legten Wert darauf, dass die Trinksprudel ein bequemes Trinken ohne Berührung der Röhren ermöglichen. Der Künstler erstellte zuerst einmal ein Modell im Massstab 1:5. Er lieferte auch ein Tonmodell nach dem die Bronzeplastik gegossen wurde. Vor der Montage im JahreText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#413Marktbrunnen LindenplatzLindenplatz 6Der Altstetter Brunnen trägt in römischen und arabischen Ziffern die JahreszahlText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#422ZierbrunnenAlbisriederstrasse/RautistrasseBildhauer E. Hofmann erschuf 1936 die von Architekt E. Schäfer entworfene Anlage mit Zierbrunnen, Trinksprudel und Plastik beim Sportplatz Utogrund. Die kreisrunde Schale, der Hundetrog und die Abgrenzung in Form eines Mäuerchens gegen die Grünanlage hin sowie das Postament für die Plastik bestehen aus Osogna-Granit. Dabei wurden von der Plastik zuerst zwei Gipsmodelle erstellt. Die danach bei der Firma Rüetschi AG in Aarau gegossene Bronzeplastik zeigt «ein kleines Mädchen in Abwehrstellung gegen ein Hündchen, welches nach seinem Stück Brot schnappt». Die detailliertere Ausführung forderte die damalige Brunnenkommission, da sich das eher grob gehaltene Modell eher für eine Steinplastik eignete.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#423Zierbrunnen «Knabe mit Aal»Badenerstrasse/LuggwegFür den 1937 erstellten Brunnen aus Segheria-Granit mit Bronzefigur wude Bildhauer Dr. O. Schilt aus Zürich 2 beauftragt. Die Brunnenschale stellt die Firma Giocondo Clivio her. Prjektverfasser waren die Architekten A. und H. Oeschger.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#427Brunnenanlage beim Friedhof AltstettenFriedhofstrasse/GirhaldenstrasseDer runde Trog und Sockel aus dunklem Castione-Granit mit Trinksprudel sowie eine weibliche Figur wurden 1944 von der dänischen Schriftstellerin und Bildhauerin Estrid Christensen, wohnhaft in Zürich, erschaffen. Architekt Emil Schäfer liess die Anlage aufstellen. Bis die kriegswirtschaftlichen Massnahmen gelockert wurden, konnte die vorgesehene Bronze nicht erstellt werden. Zwischendurch wurde das zu kleine Postament ausgewechselt. ErstText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#428Brunnen mit kniender MädchengestaltAltstetterstrasse/UntermoosstrasseBei der Platzgestaltung im Jahre 1935 sahen der Stadtbaumeister bzw. die damalige Bebauungsplankommission noch keine Notwendigkeit, an diesem Standort einen Brunnen erstellen zu lassen; die frühere Verwaltung der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich schloss sich dieser Meinung an. 1945 war es dann so weit: Zuerst wurde eine Plastik vorgeschlagen, die eine Kombination von Mensch und Tierleib vorsah, was aber als wenig zeitgemäss empfunden wurde. Bildhauer Carl Fischer aus Zürich schuf dann später die Steinplastik und das runde Becken aus Castione-Granit aus Bellinzona. Die Brunnenschale mit zwei Sprudeln, das kniende Mädchen und der kleine Hundetrog wurden 1947 aufgestellt. Die äusseren Flächen sind feingestockt, das Brunnenbecken ist innen bis auf Wasserspiegelhöhe geschliffen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#730FindlingsbrunnenAegertenwegÜber den geheimnisvollen Findlingsbrunnen von 1934 mit der Gedenktafel finden sich in den Brunnenakten keine Angaben. Er bezieht sein Wasser über die nahegelegene Brunnenstube über einen Minifilter. Eigentümer ist der Verschönerungsverein Zürich.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#974Waldgeist vom LyrenLyrenEs knistert, es raschelt, Äste knacken und doch zeigt sich der wahre Naturgeist vom Lyren nur sehr selten, und das auch nur zu bestimmten Zeiten und bestimmten Menschen. Der Wandbrunnen aus Granit am Reservoir Lyren dagegen wurde von Bildhauer Werner Weber 1975 aus einem Findling für die Wasserversorgung geschlagen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1024WasserspielHardhof 9, DienstgebäudeIm Rahmen der Zürcher Herbstmesse Züspa von 1975 gestaltete der Kantonale Gärtnermeisterverband vor dem Hallenstadion eine Grünanlage. Im Mittelpunkt der Komposition stand das Wasserspiel aus Acrylglasrohren. Dieses wurde von der Wasserversorgung übernommen und steht seit 1978 auf der Nordseite des Dienstgebäudes Hardhof.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1025Brunnen in der GrünauBändlistrasse hinter Nr. 10Das 1979 erstellte Brunnenbassin von rund 110 Quadratmetern - mit einer Tiefe von 20 Zentimetern - sowie das Grundstück gehören zum Amt für Hochbauten: Gereinigt wird die im Sommer als Badebrunnen genutzte Anlage von der Wasserversorgung.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1047Menschliche SteineHardhofarealFünf Trinkbrunnen aus unterschiedlich strukturiertem und gefärbtem Cristallina-Marmor von Charlotte Germann-Jahn stehen auf dem Hardhofareal verteilt. Sie wurden 1981 errichtet. In ihrer unverwechselbaren Individualität wurden weibliche und männliche Figuren thronend, kauernd und balancierend ausgearbeitet.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1048Menschliche SteineHardhofarealFünf Trinkbrunnen aus unterschiedlich strukturiertem und gefärbtem Cristallina-Marmor von Charlotte Germann-Jahn stehen auf dem Hardhofareal verteilt. Sie wurden 1981 errichtet. In ihrer unverwechselbaren Individualität wurden weibliche und männliche Figuren thronend, kauernd und balancierend ausgearbeitet.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1049Menschliche SteineHardhofarealFünf Trinkbrunnen aus unterschiedlich strukturiertem und gefärbtem Cristallina-Marmor von Charlotte Germann-Jahn stehen auf dem Hardhofareal verteilt. Sie wurden 1981 errichtet. In ihrer unverwechselbaren Individualität wurden weibliche und männliche Figuren thronend, kauernd und balancierend ausgearbeitet.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1050Menschliche SteineHardhofareal, an der LimmatFünf Trinkbrunnen aus unterschiedlich strukturiertem und gefärbtem Cristallina-Marmor von Charlotte Germann-Jahn stehen auf dem Hardhofareal verteilt. Sie wurden 1981 errichtet. In ihrer unverwechselbaren Individualität wurden weibliche und männliche Figuren thronend, kauernd und balancierend ausgearbeitet.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1051Menschliche SteineHardhofarealFünf Trinkbrunnen aus unterschiedlich strukturiertem und gefärbtem Cristallina-Marmor von Charlotte Germann-Jahn stehen auf dem Hardhofareal verteilt. Sie wurden 1981 errichtet. In ihrer unverwechselbaren Individualität wurden weibliche und männliche Figuren thronend, kauernd und balancierend ausgearbeitet.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1070Grundwasser-PumpbrunnenHardhofarealAuf dem Hardhofareal beim Wasserspielplatz und einem Garderobengebäude steht seit 1982 die Handpumpe Volanta Type I aus Holland und fördert aus etwa 12 Metern Tiefe mit Menschenkraft das vorhandene Grundwasser ans Tageslicht. Dieser Brunnen erinnert an die ursprüngliche Art, Wasser zu gewinnen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1150PilgerbrunnenBrahmsstrasse bei 22Die 1991 von der Steinbildhauerin Afra Fehr errichtete Anlage aus Bollinger Sandstein, bestehend aus einem Trog und einer Figurengruppe mit Baum, Mutter und Kind, steht an einem denkwürdigen Ort. Einer der fünf Zürcher Pilgerbrunnen, war der Holzbrunnen bei den Bänken unter der Linde, wie er in einem Dokument von 1570 genannt wird. Er stand damals ausserhalb der Stadt, an der Landstrasse nach ZürichAltstetten. Er diente als Rastplatz für die Wallfahrer aus Holland, Süddeutschland und dem Elsass, die zu Fuss unterwegs zur Muttergottes nach Einsiedeln waren. Bereits 1925 hatten Frauen erfolglos ein Gesuch für den Erhalt der Anlage an die Stadtbehörden eingereicht. Erst viel später gelang dies dem Evangelischen Frauenbund Zürich, da die QuellwasserleitungText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1153Annaburg-BrunnenGratstrasse vor 3Unweit vom Uto Staffel auf dem Uetliberg befinden sich die Überreste der Annaburg. Jacob Meier errichtete im Jahre 1876 eine Sommerresidenz für seine kränkliche Frau Anna. 1894 erwarb Klara Gerber die Liegenschaft, baute sie aus und eröffnete ein Ausflugslokal unter dem Namen Annaburg. 1963 kaufte die Stadt Zürich die Gaststätte. Mit der Zeit verschlechtete sich der Zustand des Hauses, bis es abText aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1167LöwenbrunnenBirmensdorferstrasse 140Am Schmiedeplatz verneigt sich der ZüriLeu vor dem Wiediker Apfel. Der aussagestarke Quartierbrunnen soll an das einstige Dorfzentrum erinnern. Der Bildhauer Daniele Trebucchi hat ihn mit Granit aus Sardinien (Sardo Rosso) geschaffen. Aus Anlass von «100 Jahre Eingemeindung» wurde die Anlage 1993 eingeweiht. Damit ging ein langgehegter Wunsch der WiedikerInnen endlich in Erfüllung.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1251WassermauerAltstetterplatzDas Wasser fliesst aus sechs Düsen und berieselt die in den Drahtgitterkörben befindlichen Tuffsteine, um anschliessend im Betonbecken aufgefangen zu werden. Auf den Steinen der 2005 erstellten Wassermauer sollen mit der Zeit Moose und Algen gedeihen. Die im Feuchtbereich liegenden Moospolster ähneln dem Bewuchs von Grotten. Die Beleuchtung erinnert an das Leuchten von Glühwürmchen.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1256WasserspielplatzHardhof nach 19Die Grünzone des Grundwasserwerks Hardhof steht während des ganzen Jahres der Öffentlichkeit für Sport und Erholung zur Verfügung. Hier ist auch der 2006 erstellte Wasserspielplatz zu finden, der jedoch in den Wintermonaten abgestellt wird. Für den Trinksprudel und den Turmbrunnen ist die Wasserversorgung verantwortlich. Die Zuständigkeit für die Virbelaschalen, die archimedische Schraube, die Kanäle mit Staueinrichtungen, den Wassertisch, die Wippen, den Fontänenhüpfer und die generelle Spielplatzkontrollen übernimmt Grün Stadt Zürich. Grundwasserwerk Hardhof Ein mächtiger Grundwasserstrom fliesst durch das Limmattal. Gespeist wird er von der Limmat und der Sihl sowie vom Regenwasser. Beim Durchfliessen des Bodens findet eine natürliche Filterung statt. Seit 1934 wird im Hardhof Trinkwasser gefördert. Seit dem Werkausbau in den 70er Jahren umfasst das Grundwasserfeld 25 Hektaren. Eine Schutzzone und die Anreicherungsanlagen sichern das Grundwasser gegen Verschmutzung, so dass keine weiteren Aufbereitungsprozesse nötig sind. Die Anreicherung erfolgt mit Uferfiltrat der Limmat aus 19 Vertikalfilterbrunnen, die 3 je 4000 Quadratmeter grosse Becken und 12 Schluckbrunnen versorgen. Die Anordnung dieser Versickerungsanlagen erhöht die Fördermenge und hält das von der City her zuströmende, stärker belastete Grundwasser von den Fassungsstellen fern. Das Trinkwasser wird aus vier 25 Meter tiefen Horizontalfilterbrunnen ins Zonenpumpwerk gepumpt und von hier aus weiter in die Reservoire gefördert, von wo es in die Haushalte gelangt. Im Hardhof sind neben dem Pumpwerk auch die Steuerzentrale, die Werkstätten, die Verwaltung sowie die Labors für die Qualitätsüberwachung untergebracht. Ebenfalls befinden sich hier die Notstromaggregate, um allfällige Störungen in der Elektrizitätsversorgung zu überbrücken. Die Steuerzentrale ist rund um die Uhr besetzt. Von hier aus werden alle Anlagen überwacht und gesteuert: die See- und Quellwasserwerke, 29 Pumpwerke, 21 Reservoire und die Quellwasserschlösser. Verborgene Brunnenbestandteile Alle öffentlichen Brunnenanlagen verfügen über einen Technikraum, der als Brunnenschacht bezeichnet wird. Dieser Brunnenschacht befindet sich bei den meisten Objekten neben oder unter dem Brunnen. Die Ausmasse variieren je nach Grösse und Besonderheiten der Brunnenanlage. Der Brunnenschacht beinhaltet eine Wasserzuleitung sowie die dazugehörenden Absperr- und Regulierarmaturen. Für die Reinigung der Brunnenanlage wird zusätzlich ein Spülventil montiert. Das Wasser wird in den Brunnenschacht abgeleitet und von dort via einen Schlammsammler, durch eine Versickerung in einen Vorfluter (künstlich erstellte Einleitung in einen Bach) oder in einen Reinwasserkanal (Kanalisation für nicht stark verschmutztes Abwasser) entwässert. Das Entwässern in einen Reinwasserkanal ist zu bevorzugen. Querschnitt von Brunnen Nr. 422 Mit dem Brunnenführer durch die Kreise 3, 4, 5, 9Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte
#1258QuartierbrunnenTriemlistrasse/In der EySogenannte Quartierbrunnen haben vielfach ein schlichtes und zeitloses Design und passen sich gut ins Stadtbild ein. Die dreieckförmige Schale stand von 1954 bis 1987 an der Ecke Bahnhofbrücke/ Bahnhofquai (siehe Brunnen-Nr. 68), bis sie dem Berliner-Brunnen weichen musste. Bis 2007 wurde die Schale im Brunnenlager des Seewasserwerks Moos aufbewahrt und dann am heutigen Standort aufgestellt. Das Brunnenwasser läuft in den nahegelegenen Bach.Text aus: Stadt ZürichZum BrunnenAuf der Karte