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Quelle · Stadt Zürich

Brunnenguide Kreise 7 und 8

Ausgewählte Brunnen aus dem offiziellen Brunnenguide der Stadt Zürich, Riesbach, Fluntern, Hottingen, Hirslanden und Witikon.

30 BrunnenZur Publikation
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Brunnen mit Nymphe

Seefeldquai/Bellerivestrasse

Der Brunnen wurde 1901 vom Bildhauer Paul Abry erstellt. Der Trog besteht aus Baveno-Granit, die Figur aus Savoyer Sandstein. Bis Ende 1930 stand der Brunnen an der Ecke Utoquai/Seefeldquai, bis die Verkehrssituation eine Versetzung in die Grünanlage bei der Badeanstalt erforderte. Dies nahm Architekt Jörg Seger zum Anlass, auf eigene Initiative den Vorschlag einer Neugestaltung des Brunnens mit Fischmotiv einzureichen, welcher nach reiflicher Prüfung abgelehnt wurde. Zwischendurch, im Jahre 1940, überarbeitete Bildhauer J. Rigendinger die Figur. 2005 machte der geplante Bau einer Züri-WC-Anlage eine weitere geringfügige Verschiebung notwendig. In diesem Zusammenhang und angesichts der Tatsache, dass die Figur bei einem Unfall mit einem Baugerät starken Schaden nahm, fand 2007 auf Empfehlung des Büros für Denkmalpflege eine Restaurierung durch Steinbildhauer Gregor Frehner statt.

Text aus: Stadt Zürich

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Feldmann-Brunnen

Seefeldquai/Höschgasse

Über die Anlage ist wenig bekannt: 1980 weihte Stadtrat Dr. Jürg Kaufmann den von Plastiker Markus Feldmann aus Chromnickelstahl gestalteten und von Schneebeli-Metallbau erstellten Brunnen ein. Bei der Gestaltung des Objekts liess sich der Künstler von den Zürcher Pfahlbauten inspirieren. Der Brunnen ist ein Geschenk der Julius-Bär-Stiftung an die Wasserversorgung Zürich. Anmerkung: Die vorliegende Brunnennummer war bis 1959 dem von Architekt J. Seger 1929 gestalteten Brunnen vorbehalten. Im Zuge der Umgestaltung der Grünanlagen wurde dieser und ein weiterer Brunnen abgebrochen.

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Kugelbrunnen

Zürichhorn

Der Kugelbrunnen ist eine Erinnerung an eine Zürcher Ausstellung sowie den unerfüllten Traum eines Thermalbades. Die naturwissenschaftliche Publikumsausstellung «Phänomena» über Naturerscheinungen fand zum ersten Mal 1984 im Seepark am Zürichhorn statt. Der damals gezeigte Kugelbrunnen ging auf Reisen und wurde im Mai 1988 vom Künstler Christian Mayer aus München zusammen mit der Hublard Gartenbau AG in Zürich an seinem neuen Standort am Zürichhorn wieder in Betrieb gesetzt. Die Granitkugel ist rund eine Tonne schwer und wird von einem relativ geringen Wasserdruck in Bewegung gesetzt. Der von der Brunnenkommission gekaufte Brunnen stand in Verbindung mit dem Tiefenbrunnenwasser. Seit einer Bohrung im Jahre 1979 sprudelte das 25 °C warme Thermalwasser zeitweilig mit Hilfe einer Pumpe auch in den Kugelbrunnen, bis hohe Betriebskosten sowie technische Mängel dies verunmöglichten. Seit dem Sommer 2000 fliesst nun wieder Quellwasser aus dem Kugelbrunnen und das Thermalwasser dient Heizzwecken. Anmerkung: Mitte der 1990er Jahre stimmten die Stimmberechtigten einer heute abgeschlossenen Volksinitiative für eine Heiltherme zu. Das Riesbacher Projekt wurde von den privaten Investoren jedoch nie verwirklicht.

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Schweizerpsalm-Denkmal Zürichhorn

Bellerivestrasse hinter 150

Der Denkmalbrunnen wurde 1910 aus Mägenwiler Muschelkalk hergestellt. Im Winter werden jeweils Teile des Brunnens abgestellt. Das Jugendstilmonument von Bildhauer Franz Wanger gedenkt dem Schweizerpsalm von Leonard Widmer (Text) und dem Urner Pater Alberich Zwyssig (Musik) oder, wie man seit 1961 sagt, der Schweizer Nationalhymne. Seine Entstehung verdankt der viereinhalb Meter hohe Brunnen dem Sängerverein «Harmonie Zürich», welcher unter dem Präsidenten H. FrickMorf auch die finanziellen Mittel beschaffte. 1943 machte der Gartenarchitekt Gustav Amman erfolglos den Vorstoss, das Denkmal zu entfernen. 1958 lies das Hochbauamt die Anlage renovieren. 2005 mussten die Verankerungen für die Masken sowie eine Maske ersetzt werden.

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Einfacher Sandsteinbrunnen

Feldeggstrasse 60

Ähnliche Quellwasserbrunnen gab es einige in der ehemaligen Gemeinde Riesbach. Diese Anlage wurde 1870 erstellt und 1982 durch eine Kopie ersetzt. Den neuen Brunnentrog mit Stud und den Füllungen, Rosetten, Ornamenten sowie dem Riesbacher Wappen lieferte Bildhauermeister Thomas Ehrler nach einer vom ihm gefertigten Zeichnung.

Text aus: Stadt Zürich

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Brunnen Hegibachplatz

Hegibachplatz

Aufzeichnungen in den Brunnenakten belegen, dass bereits vor 1928 ein einfacher Trinkbrunnen am Hegibachplatz stand. Im Zuge der neuen Platzgestaltung sollte ein Brunnen mit künstlerischem Wert geschaffen werden. Die Brunnenkommission machte sich den Entscheid nicht leicht; die eingegangenen Entwürfe erschienen allesamt ungenügend. Sie wurden abgelehnt und der Architekt Emil Schäfer beauftragt, die heutige, geschichtsträchtige Brunnenanlage zu realisieren. Die Podestplatte ging bereits beim Ausladen durch das Bahnpersonal in Brüche und musste ersetzt werden. Der runde Trog bestehend aus grünem Andeerer-Granit hatte einen reparaturbedürftigen Riss. Die 1932 vom Bildhauer Otto Münch geschaffene Brunnenfigur mit grüner Patinierung kostete mehr als erwartet, was angesichts der Qualität gerne bezahlt wurde. Die Tänzerin wurde 1990 beschädigt und repariert und 1999 sogar gestohlen. Dank dem Umstand, dass das Gipsmodell noch im Besitz von Bildhauer Thomas Erler ist, konnte eine originalgetreue Kopie angefertigt werden. Die Tänzerin auf Bronzekugel wurde darauf im Jahre 2000 von Andreas Bründler Kunstgiesserei, Winterthur, neu gefertigt. Kurz darauf machte der Brunnen wieder von sich reden, als 2003 die Sprayerei eines jugendlichen Vandalen zur Anzeige gelangte.

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Brunnen am Burgweg

Zollikerstrasse/Burgweg

Der Brunnen wurde 1821 erstellt und 1991 durch Josef von Wyl aus Zürich mit Schmerikoner Sandstein erneuert. Ursprünglich erhielt der Brunnen bis 1989 sein Wasser aus den privat genutzten Quellen am Burgweg, welche danach in den Wildbach abgeleitet wurden. Qualitätsgründe machten den Anschluss ans öffentliche Netz erforderlich. Heute sind alle städtischen Brunnen ans öffentliche Netz angeschlossen.

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Pantherbrunnen

Badstrasse vav. 3

Der in die Jahre gekommene Trinkwasserbrunnen in der Grünanlage musste ersetzt werden. Der Projektverfasser Architekt Emil Schäfer gestaltete 1935 die neue Brunnenanlage in Zusammenarbeit mit Bildhauer Hans Gisler aus Zollikon. Trog und Postament bestehen aus Andeer-Granit und die Plastik «Schreitender Panther» aus Bronze. Eine Kopie der Plastik in englischem Zement steht in einem Privatgarten und wurde ebenfalls in Absprache mit der Wasserversorgung von Bildhauer Gisler erstellt.

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Wonnebergbrunnen

Südstrasse 78/80

Der Quellwasserbrunnen wurde 1877 durch die Gemeinde Riesbach erstellt und gehörte zum ehemaligen Weiler Wonneberg. Von 1930 –1940 bestand ein Anschluss an die Trinkwasserleitung, danach wurde der Brunnen wieder an die Quellwasserleitung angeschlossen. Im Zuge der Umsetzung verkehrsberuhigender Massnahmen setzte sich der Quartierverein Riesbach erfolgreich für den Erhalt der Brunnenanlage ein.

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Seewasserwerk Lengg

Enzenbühlstrasse/Im Walder

Schmuckbrunnen mit Logosymbol Am oberen Arealtor des Seewasserwerkes Lengg in Weinegg befindet sich ein Schmuckbrunnen mit Züriwasser. Die Plastik symbolisiert das seit den 1970er Jahren gebräuchliche Logo der Wasserversorgung, welches 2006 zugunsten eines einheitlichen Erscheinungsbildes der Stadtverwaltung aufgegeben werden musste. Die orange Kunststoffschale wurde inzwischen demontiert. Bei Brunnenanlagen, welche Kinder zum Spielen nutzen, wird in den Sommermonaten gelegentlich ein Badeverbot für Hunde erlassen. Die beiden Seewasserwerke Lengg und Moos in Wollishofen decken den Grossteil des Wasserbedarfs. Das Seewasser wird mehrstufig über Schnellfilter, Ozonierung, Aktivkohlefilter und eine Langsamfiltration aufbereitet. Aufgrund dessen, dass durch die Aufbereitung sehr sauberes – sprich nährstoffarmes Wasser – in die Verteilleitungen gelangt, kann seit Ende der 1990er Jahre auf die Zugabe von Chlordioxid verzichtet werden. Für den Bedarfsfall sind jedoch alle Installationen für eine prophylaktische Trinkwasserdesinfektion einsatzbereit.

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Brunnen Modell Riesbach

Forchstrasse/Witellikerstrasse

Früher wurde der einfache, freistehende Brunnen von einer eigenen Quelle gespeist. Infolge schlechter Wasserqualität wurde er 1896 an die städtische Quellwasserleitung angeschlossen und gleichzeitig unter der Bezeichnung Modell Riesbach saniert. 1985 wurde der Trog vom Bildhauer Thomas Ehrler aus Zürich neu in Sandstein gehauen und es erfolgten Anpassungen an den um einen Meter verschobenen Standort aufgrund der Strassenerneuerung.

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Brunnenanlage Enzenbühl

Enzenbühlstrasse/Forchstrasse

Die Anlage besteht aus einem rechteckigen Trog mit Aufsatzstück sowie einer Umfassungsmauer mit zwei Bänken aus Jurakalkstein. Als seinerzeit auf der Höhe Bleicherweg/Stockerstrasse die Verkehrsführung änderte, fand der entfernte Brunnen 1911 an der Forchstrasse beim Quellwasserfilter Rehalp einen neuen Standort, da kurz vorher der Quartierverein Hirslanden um einen Quartierbrunnen gebeten hatte. Zudem wurde dem Wunsch des Hochbauamtes entsprochen, einige Brunnenteile umzugestalten. 1935 renovierte Bildhauer Rudolf Braun den Brunnen. 1986 wurde die Anlage durch Bildhauermeister Thomas Erler restauriert.

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Dorfbrunnen

Burenweg/Hirtenweg

Als Witikon 1934 eingemeindet wurde, waren auch die immer wiederkehrenden Probleme mit dem Wassermangel während den trockenen Sommermonaten behoben. Somit verbesserte sich auch die Situation beim Brunnen am Burenweg. Ein Chronist bezeichnete schon 1552 den Brunnen wegen seines unregelmässigen Wasserausstosses als Gürpsbrunnen (damals auch Gütschlibrunnen genannt). 1977 wurde die besagte Anlage – datiert mit 1851 – abgebrochen und durch zwei einfache Sandsteintröge des Bildhauers Romano Fenaroli ersetzt. Diese haben immer noch den entsprechenden Dorfcharakter vergangener Zeiten.

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Marmorbrunnen

Witikonerstrasse/Berghaldenstrasse

Bereits 1932 war an dieser Stelle ein Brunnenbau im Gespräch. 1940 reichten Quartiervertreter das Begehren schriftlich ein. 1947 entsprach die Stadt dem erneut eingereichten Wunsch des Quartiervereins Witikon und errichtete einen Brunnen bei der Bus-Endschleife. Das Kunstwerk aus Cristallina-Marmor wurde 1950 durch die Zürcher Bildhauerin Hildi Hess geschaffen und zeigt die Geschichte von Adam und Eva. 1956 wurde dem Architekten K. Kündig, der seinerzeit die Projektierung der Anlage durchgeführt hatte, die verkehrstechnische Zurückversetzung des Brunnens übertragen. Ein Vandalenakt führte 2006 zu irreparablen Rissen im Stein. Daraufhin wurde 2008 durch den Bildhauer Romano Fenaroli eine punktgenaue Kopie des Brunnens erstellt.

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Viermaskenbrunnen

Witikonerstrasse 397

Bildhauer Josef von Wyl hat den Brunnen 1981 aus Jurakalk gefertigt, nachdem der alte Sandsteinbrunnen aus dem Jahre 1846 abgebrochen worden war, dieser wiederum hatte einen früher aufgestellten, hölzernen Trog ersetzt. Der neue Brunnen symbolisiert die vier Generationen beziehungsweise die vier Lebensalter.

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Findlingsbrunnen – die Nixe, die aus dem Walde kommt

Trichtenhausenfussweg/Wiesliacher

Der Rote Ackerstein, auch Verrucano oder Sernifit genannt, wurde 1987 vom Bildhauer Romano Fenaroli zum Trinkbrunnen umgestaltet. Der ursprüngliche Block wurde vor rund 15000 Jahren vom Sernftal im Kanton Glarus vom Linthgletscher ins Glatttal verfrachtet und blieb im Oetlisbergwald liegen. Beim Bau einer Waldstrasse kam 1982 der Findling zum Vorschein. Ein Mitarbeiter der Wasserversorgung reservierte den Stein für eine Brunnenanlage. Der Quartiervereinspräsident Karl Ochsner wünschte anlässlich der 50-jährigen Zugehörigkeit Witikons zur Stadt einen Brunnen. Das Vorhaben verzögerte sich um drei Jahre. Die erste Standortwahl für den Findlingsbrunnen scheiterte an einer Einsprache; die weitere Suche führte jedoch zum Ziel. Zum Behauen ist Sernifit zäher als Granit. Zur Bearbeitung benötigen Meister und Lehrling einen Kompressor, Presslufthämmer, Fräsen, eine Menge Schleifsteine und über 700 nachgeschmiedete Spitzeisen. Vom einst 17 Tonnen schweren Block blieben nach der Bearbeitung noch 12 Tonnen Brunnenmasse übrig – obenaufschwimmend, sind eine Nixe sowie Seerosenblätter zu sehen.

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Luckenholzbrunnen

Witikonerstrasse, im Luckenholz

In unmittelbarer Nähe stand «schon immer» ein Brunnen. Er hiess Lokenbrünneli oder Luckebrünneli. Unklar ist, ob dies ein Hinweis auf eine Lücke in der Geländeformation ist oder ob der Name sich von Loki, dem Feuerdämon der germanischen Sagenwelt, ableitet. Der Brunnen wüsste viel zu erzählen: Es ist die Rede von Liebenden, die ihn als Treffpunkt nutzten, und vom Mädchen, das seinem in den Krieg ziehenden Liebsten eine Locke in den Waffenrock nähte. Weiter soll 1184 der Kreuzfahrerkönig Balduin beim Brünneli die Gemahlin des Junkers Meiss getroffen und sie dazu veranlasst haben, fortan ein tugendhaftes Leben zu führen. Tatsächlich beteiligte sich die lebenslustige Frau am Bau des Lazariterhauses im Gfenn, welches der König stiftete. Später gab es zahlreiche Rechtshändel um die Quellnutzung. 1681 erwarb die Stadt Zürich die Rechte der am Nordhang des Oetlisberg liegenden Möösliquelle und leitete das Wasser zum damaligen Pilgerbrunnen in die Stadt. Die Gemeinde Witikon errichtete 1861 für das Möösliwasser am heutigen Standort einen Sandsteintrog. Zeitweilig verfügte er über einen Holzstud. 1950 und 1988 wurde der Brunnen erneuert. Und 1992 mussten unschöne Graffiti entfernt werden.

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Findlingsbrunnen

Weiherholzstrasse/Loorengutweg

Beim Reservoir Looren wurden 1933 ein ausgehöhlter Stamm und ein Stock aus Eichenholz als Brunnen erstellt. 1950 war die hölzerne Röhre zu ersetzen. Damals wurde der Brunnen von der Forstverwaltung unterhalten und während den Wintermonaten abgestellt. Seit 1971 wird der Brunnen durch die Wasserversorgung betreut. Gleichzeitig wurde ein Findlingsbrunnen mit Hundetrog und Sitzplatte durch Osvaldo Pedretti AG Natursteine installiert – zwei weitere Brunnen kamen hinzu, wobei ein kleiner roter Brunnenstein heute verschwunden ist. Die Brunnen wurden vom Tierbildhauer Uli Schoop aus Zürich geschaffen, der auch den Boxer auf einem der Steine abbildete. Diese Anlage ist dem Industriellen August Schnell aus Zürich – bekannt durch seine Durisol-Bauelemente – zu verdanken. Die Spaziergänge mit seinem Hund zum Loorenkopfturm führten August Schnell jeden Tag während 40 Jahren an den Brunnenstandorten vorbei. Deswegen und aus Tierliebe weisst sein Geschenk einen Hundetrog auf.

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Waldbrunnen (Quellwasserbrunnen im Degenried)

Degenriedstrasse vav. 135/Biberlinstrasse

1887 errichtete der Verschönerungsverein Zürich einen Sandsteinbrunnen, den die Stadt später übernahm. 1949 wurde als Ersatz dafür ein Eichenholztrog aufgestellt. Nach langen Niederschlägen zeigte das Wasser im Frühsommer 1952 erhöhte Keimwerte, was den damaligen Stadtchemiker dazu veranlasste, eine Kennzeichnung vorzunehmen. Als der Brunnen einen neuen Standort erhielt, verbesserte sich die Wasserqualität. Ob es sich danach immer noch um denselben Holzstamm handelte, ist aus den Brunnenakten nicht ersichtlich. Qualitätskontrolle: Das Quellwasser wird regelmässig kontrolliert. Treten zeitweilig erhöhte Keimzahlen auf, wird der Brunnen abgestellt, bis sich die Qualität des Quellwassers wieder verbessert. Falls sich die Werte über längere Zeit nicht verbessern, wird das Schild «Kein Trinkwasser» angebracht. Als Brauchwasser oder als Tiertränke ist die Anlage dann aber immer noch zu gebrauchen.

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Brunnenmädchen

Kurhausstrasse/Sonnenbergstrasse

In Absprache mit der Wasserversorgung und der Dolderbahn AG gestaltete 1910 der Bildhauer August Bösch den Brunnen aus Muschelkalkstein und die Bronzefigur. 1935 wurde nachträglich auf Ersuchen der Tierschutzgesellschaft Humanitas hin ein Hundetrog aus Granit am Brunnen angebracht. Eine Reparatur wurde 1987 ausgeführt. 1998 wurde eine Bewilligung erteilt, vom Brunnenmädchen eine Kopie zu erstellen. Diese schenkte ein Kunstfreund seiner Schwester, welche die Figur über alle Massen bewunderte. Aufgrund der Verjährungsfrist für künstlerisches Gut und der fehlenden Ansprüche allfälliger Verwandter hatte auch das Büro für Denkmalpflege keine Einwände gegen das Vorhaben.

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Zoobrunnen mit Tigerplastik

Zürichbergstrasse

Auf Anregung der Genossenschaft Zoologischer Garten errichtete 1935 der Architekt Emil Schäfer in Zusammenarbeit mit dem Tierbildhauer Rudolf Wening von Zürich im Auftrage der Wasserversorgung beziehungsweise des Stadtrates den Prachtbrunnen aus Mägenwiler Muschelkalkstein. Anlass dazu gab die damals vorgesehene und später realisierte Strassenverbreiterung.

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Obeliskenbrunnen

Orellistrasse/Batteriestrasse

Dieser Standardbrunnen ist bereits im Brunnenguide Kreis 2 erwähnt. Der 1900 erstellte Granitbrunnen, Modell Enge, verfügt hier jedoch über einen Hundetrog. Die Anlage wurde 1994 saniert. Laut einem Vertrag von 1901 obliegt die Brunnenreinigung dem Frauenverein, heute ZFVUnternehmungen. Das unfiltrierte Quellwasser entspringt nahe dem neuen Reservoir.

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Orellibrunnen am Zürichberg

Hanslinweg/Orelliweg

Dr. med. h.c. Susanna Orelli-Rinderknecht (1845– 1939), die fünfte Tochter einer wohlhabenden Oberstrasser Bauernfamilie, engagierte sich im Kampf gegen die «Volkskrankheit-Alkoholismus». 1894 gründete sie den Frauenverein und alkoholfreie Speiselokale – heute bekannt als ZFV-Gastronomiegruppe. An sie erinnern der Orelliweg in Fluntern sowie der 1949 erstellte Gedenkbrunnen aus Castione-Granit.

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Wasserbecken Schlössliwiese

Freudenbergstr. nach 31/Kleinjoggsteig

Beim ehemaligen Reservoir Schlössli steht eine moderne Brunnenanlage. Landschaftsarchitekt Stefan Rotzler aus Gockhausen erhielt 1991 vom damaligen Gartenbauamt (heute Grün Stadt Zürich) den Auftrag, die Schlössliwiese zu gestalten. Der kleine Quartierpark mit Kinderspielmöglichkeiten wurde mit einem Wasserbecken bestehend aus einem Betontrog mit Glasmosaik sowie einem Wasserspiel aufgewertet. Die kostenlose Wasserzufuhr garantiert die Wasserversorgung.

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Fohlenbrunnen

Gladbach/Kraftstrasse

Der Bildhauer Werner Kunz schuf 1935 aus Andeer-Granit den halbrunden Trog mit Trinksprudel in Anlehnung an ein Postament für eine Bronzeplastik in Form eines Fohlens. Der ausgeprägte Bürgersinn, das künstlerische Gesicht seiner Vaterstadt mitzuprägen, veranlasste den Architekten Otto Bickel-Schirmer und seine Frau Alice der Stadt das Füllen als Geschenk zu vermachen. Die Anlage wurde 1973 vorübergehend wegen Strassenbauarbeiten entfernt und ein Jahr später im Zusammenwirken mit der Winterthur-Unfall wieder in Betrieb genommen.

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Modell Von Roll

Vorderberg vav. 11

Die Brunneninstallation 1975 erfolgte auf Anregung der Genossenschaft Vorderberg. In Absprache mit verschiedenen Interessengruppen beschloss man, einen neu instand gestellten Gussbrunnen mit Doppelbecken aufzustellen. Er stammte aus einer grösseren Serie und wurde bei Von Roll gegossen. Der Modellbrunnen wurde ursprünglich 1894 an der Acker-/Josefstrasse aufgestellt und 1963 abgebrochen und im Brunnenlager untergebracht. Das Amt für Denkmalpflege war danach an der Wiederinstandstellung beteiligt, wobei der Schlosser Jakob Grob und der Maler Otto Schärer die Arbeiten ausführten. Dank einer Spende der Studentenvereinigung Zofingia liess sich die Montage realisieren. Sein Wasser erhält der Brunnen über die nahe gelegene Hausinstallation, dabei wird der Liegenschaft des damaligen Konsumvereins Zürich der Wasserbezug in Abzug gebracht.

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Brunnen bei der Kirche Fluntern

Hochstrasse nach Nr. 80

Der bis 1998 am Verteilnetz angeschlossene Brunnen aus Segheria-Granit führt heute Quellwasser. Der Bau des neuen Quartierzentrums bei der Kirche Fluntern und die daraus resultierende Verschiebung der Brunnenanlage gaben Anlass dazu. Erbaut wurde die Anlage 1933. Stadtrat Gustav Kruck leitete 1928 ein Programm in die Wege, um in verschiedenen Stadtkreisen zur Verschönerung der Stadt und zur Kunstförderung diverse Brunnenanlagen zu erstellen. Der Entwurf stammt vom Erbauer der Kirche, dem Architekten Prof. Dr. Karl Moser aus Zürich; die Plastik schuf der Bildhauer August Suter aus Paris.

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Wandbrunnen

Zürichbergstrasse 24

In unmittelbarer Nähe des heutigen Standortes stand bis 1905 der so genannte Oberhofbrunnen, gespeist vom Quellwasser der damaligen Fluntermer Leitung. Bildhauer F. Wanger erstellte 1906 den heutigen Wandbrunnen aus Bronze. Laut Servitut von 1921 kann die Wasserversorgung die Anlage bis zum Hausabbruch aufrechterhalten, daher wurde der gereinigte Brunnen nach der Hausrenovation 1990 wieder an seinem alten Standort montiert.

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Monumentalbrunnen Steinwiesplatz

Steinwiesplatz

Das Brunnenprojekt am Steinwiesplatz beschäftigte die vorberatenden Behörden einige Jahre lang. Auch die Modelle von Prof. Regl überzeugten nicht, weil ein Brunnen in der Platzmitte den Verkehr behindern würde. Bildhauer Adolf Meyer aus Zollikon schuf letztlich 1910/11 den Monumentalbrunnen, bestehend aus Wassener Granit der Firma H. Schulthess aus Lavorgo. Um 1960 ärgerten sich die Anwohner laut Zeitungsberichten über die sich ändernde Brunnenumgebung, als der Baumbestand im Vorgartengebiet hinter dem Monument abgeholzt wurde. Eine Renovation der Anlage erfolgte 1976. 341Toblerbrunnen Prof. Dr. A. Tobler liess am gleichnamigen Platz 1914/1915 von Gull & Geiger in Zürich eine Monumentalbrunnenanlage errichten und schenkte diese anschliessend der Stadt. 1925 wurde ein Gesuch der Kreispostdirektion um Anbringung von Briefkästen am Brunnen abgelehnt. 1943 und 1990 wurden Restaurierungsmassnahmen vorgenommen. 1999 musste ein durch ein Auto beschädigtes Eisengitter repariert werden.

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Kreuzplatzbrunnen

Kreuzplatz

Der frühere Monumentalbrunnen auf dem Kreuzplatz hiess «Drei Gemeinde-Brunnen». 1917 wurde dieser zugunsten einer Strassenbahnwartehalle abgebrochen. Daraus resultierte eine Rechtsabklärung. Diese nahm darauf Rücksicht, dass am Standort schon seit dem 16. Jahrhundert ein öffentlicher Brunnen zu finden war. 1919 wurde das neue Projekt unter dem Motto: «Quelle» von Bildhauer Walter Mettler realisiert. Der Trog und die Säule bestehen aus Kunststein, das Podest aus Granit und die Figur aus Barzago-Hartsandstein. Nach Fertigstellung wurden Nachbesserungen vorgenommen, um das Wasserbecken dicht zu kriegen. 1976 wurde die Anlage von Bildhauer Josef von Wyl teilrenoviert. Früher musste der Brunnen am Kreuzplatz zeitweilig abgestellt werden, da einzelne Quellen im Sommer zu wenig Wasser führten. Heute sind alle Quellwasserbrunnen an ein zusammenhängendes Leitungsnetz angeschlossen, mit günstigen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit.

Text aus: Stadt Zürich

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